Neue Plattform i40cases informiert zu Industrie 4.0

Praxisnahe Forschungseinrichtungen und forschungsnahe Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zusammengetan und die Plattform I40cases (http://www.i40cases.com) ins Leben gerufen. Auf der Webseite finden sich gut dokumentierte Fallstudien, Anwendungen und Einführungsmethoden rund um die Themen Smart Factory, Industrie 4.0 und Digitalisierung für den Menschen im Mittelpunkt der Produktionsarbeitsplätze der Zukunft. Die Idee dahinter ist es Interessierte zu informieren und umfangreiches Wissen aus Industrie- und Forschungsprojekten weiterzugeben und weiterzuentwickeln. I40cases steht für einen gemeinsamen Lernprozess, an dem sich disziplinübergreifend jeder beteiligen kann, sodass gemeinsam eine Wissensquelle geschaffen wird, die allen offen steht.

 

Mit den vorgestellten Fallstudien möchte i40cases einen Eindruck geben, welche Unternehmen oder Abteilungen bereits Industrie 4.0-Anwendungen erfolgreich etabliert haben. Dabei geht es um den Nutzungskontext der Anwendungen, welche Herausforderungen gemeistert werden mussten, welches Verbesserungspotential eine Anwendung mit sich bringt und welche möglichen Vorteile sich daraus ableiten lassen.

Im Bereich der Anwendungen zeigt i40cases ganz konkrete Lösungen, mit denen Unternehmen ihre Abläufe digitalisieren und verbessern konnten. Hier gibt es nicht nur Informationen über das Einsatzgebiet der Anwendung und deren Funktionalitäten, sondern vor allem anschauliche Einsatzszenarios, die beschreiben, wie Mitarbeiter Herausforderungen vor und nach der Digitalisierung gelöst haben und wie sie ihren neuen Arbeitsplatz der Zukunft wahrnehmen.

Aber wie führt man neue Anwendungen und Konzepte in ein Unternehmen ein? Auch zu dieser Frage möchte i40cases Möglichkeiten aufzeigen. Denn um neue Industrie 4.0-Anwendungen langfristig zu etablieren, gibt es erprobte und innovative Einführungsmethoden für unterschiedliche Ausgangssituationen, die auf der Plattform mit ihren Vorteilen, Erfolgsfaktoren und Hürden vorgestellt werden.

Die Plattform richtet sich primär an Entscheider in mittelständischen Unternehmen oder Abteilungen in größeren Konzernen, aber auch Wissenschaftler, Lehrende, Studierende und Medienvertreter mit Interesse an Industrie 4.0, welche die Inhalte aufgreifen und weiterverarbeiten wollen.